Aktuelles

 


März 2019 - Realistische Selbstverteidigung im PSV Magdeburg 
Die Halle ist abgedunkelt, das Diskolicht flackert, laute Musik dröhnt aus den Boxen. 
Julia steht am „Tresen“ und bestellt sich eine zuckerfreie Cola. Plötzlich nähert sich ihr von links ein offensichtlich stark angetrunkener Mann. Aggressiv lallt er Julia an: „Eeeh, Süße… bestell mir mal ein Bier mit!“ Zeitgleich versucht er Julia seinen rechten Arm um die Schulter zu legen, um sie mit eindeutigen Absichten an sich heranzuziehen. 
Spätestens jetzt schrillen bei Julia die inneren Alarmglocken. Noch bevor er seinen Arm um sie legen kann, weicht sie reflexartig aus und schreit ihm eine klare Ansage entgegen: “Stopp! Lassen Sie mich in Ruhe!“
Doch schnell merkt sie, von den Umstehenden hat sie keine Hilfe zu erwarten. Wie eine sensationslüsterne Meute kommen andere Diskobesucher näher. Die ersten zücken tanzender Weise ihre Smartphones, in der Hoffnung auf spektakuläre Aufnahmen, welche sie anschließend mit dem Rest der Welt in den sozialen Netzwerken teilen wollen. Doch diesmal werden sie bitter enttäuscht.

Julia ist Mitglied in der Abteilung Ju-Jutsu des Magdeburger Polizeisportvereins und weiß, wie sie sich in so einer Situation zu verhalten hat. Auf einen Kampf mit ihrem körperlich weit überlegeneren Angreifer lässt sich Julia nicht ein. Als der Betrunkene auf ihre Ansage nicht reagiert, sondern ihr im Gegenteil sogar noch eine Lektion erteilen will und beginnt auf sie einzuschlagen, weicht sie geschickt seinen Angriffen aus und bahnt sich einen Weg durch die Meute. Das allerdings ist nicht einfach, da einige Umstehende versuchen sie aufzuhalten und in das Innere des Kreises zurück zu drängen. Doch die Flucht gelingt ihr und sie rennt zum Eingang, um schnellstmöglich den Einlassdienst an der Tür über den Vorfall zu informieren.
 
Plötzlich ertönt ein lauter Pfiff durch die Halle. Die Musik verstummt und die Szenerie löst sich auf. Allen wird wieder klar, dass sie sich nicht in einer Diskothek, sondern in der Trainingshalle des Magdeburger Ju-Jutsu-Vereins im Roggengrund befinden.
Aus dem aggressiven Angreifer wird wieder Andreas Bölsch, einer der zahlreichen Trainer des Vereins. Er steckt in einem so genannten Vollkontaktschutzanzug (FIST Police Training Suit), damit der Verteidiger auch mal ordentlich zurückschlagen könnte.
Nun rufen Guido Koslowski von der Bundeswehr und Michael Bauer von der Bundespolizei die Teilnehmer zusammen. Beide sind aktive Trainer sowohl in ihren Behörden, als auch im PSV Magdeburg und wissen schon auf Grund ihrer zahlreichen Erfahrungen in der Praxis, worüber sie sprechen. 
 
Ziel des Szenarien-Trainings ist es, die Trainierenden aus der Wohlfühlphase eines normalen Technik-Trainings herauszuholen. In einer realen Verteidigungssituation bleibt keine Zeit, um schnell nochmal einen Schluck Wasser zu trinken, die Nase zu putzen, sich entsprechend zu positionieren oder ggf. den Angreifer zu bitten, seinen Angriff zu wiederholen. Umso wichtiger ist es, dass man die Zeit im regulären Techniktraining sinnvoll nutzt, d.h., dass man fleißig übt, die Techniken perfektioniert und auch die Schlagkraft optimal ausbaut. 
Die Attacke des Angreifers kommt häufig unerwartet und zumeist in einer für den Angegriffenen ungünstigen Position. Da bleibt keine Zeit, um sich eine Verteidigungstechnik zu überlegen. Der Körper steht unter Hochspannung, das Adrenalin durchflutet den Körper und man ist nur noch in der Lage Techniken einzusetzen, welche sich im Laufe des Trainings automatisiert haben. Auch ist es wichtig, regelmäßig an Pratzen und Sandsäcken zu „arbeiten“. Wenn man nur übt in die Luft zu schlagen oder den Fauststoß 2 cm vor dem Gegner abzustoppen, dann wird man auch bei einem realen Angreifer nicht effektiv zurückschlagen können. Nicht zuletzt ist der stete Ausbau der Kondition, Kraft und Ausdauer wichtige Grundlage, um eine ernsthafte Verteidigungssituation zu überstehen. 
Das wurde auch dem ein oder anderen Teilnehmer des Szenarien-Trainings keuchender Weise bewusst und alle waren sich einig, dass das Szenarien-Training in der Abteilung Ju-Jutsu des PSV Magdeburg 1990 e.V. einen festen, regelmäßigen Bestandteil einnehmen wird. 
Text: M. Bauer


06.04.2019 - PSV Magdeburg öffnet seine Türen für Groß und Klein

Am 06.04. lädt der PSV Magdeburg alle Sportler zu Lehrgängen in seine Trainingsstätte ein. 

Für alle Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre eröffnen Christan Ringleb und Sven Flamann um 10 Uhr den
Tag mit einem Kinderlandeslehrgang zum Thema "Hebeltechniken". 

Abgelöst werden sie um 14 Uhr von René Sallier, der einen Vereinslehrgang für alle ab 16 Jahre zum Thema "Gegen- und
Weiterführungstechniken" durchführt. 

Viele tolle Techniken und Spaß auf und neben der Matte werden garantiert.


Februar 2019
Kinder, Jugendliche und Erwachsene beweisen ihr Können bei Kyu-Prüfung

Anfang 2019 starteten die Kinder und Jugendlichen des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg 1990 e.V. Abteilung Ju-Jutsu ihr Können bei der Kyu-Prüfung zu beweisen. 
Dirk Wenkel (3. Dan Ju-Jutsu) und Sven Flamann (1. Dan Ju-Jutsu) bewerteten aufmerksam das Gebotene.
Wie man an den strahlende Gesichtern und neuen Gürteln erkennen kann, wurde die Vorbereitungen der zu Prüfenden anerkannt.

Andreas Bölsch, PSV Magdeburg


Dezember 2018
Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren ziehen positive Bilanz für 2018
"Die Alten haben's drauf!"



Auf ihrer alljährlichen Weihnachtsfeier zogen die Mitglieder der "Ju-Jutsu-Senioren" zum Abschluss des Sportjahres eine positive Bilanz. Nicht nur, dass sie sich regelmäßig und hochmotiviert zum wöchentlichen Training trafen, auch ein gemeinsames Trainingswochenende unter Teilnahme fast aller Mitglieder im Harz, 15 neue Sportabzeichen und als besonderer Höhepunkt in der letzten Woche 10 erfolgreiche Prüfungen zum 5. Kyu (Geldgurt) stehen für 2018 auf der "Haben"-Seite. 
Auf den ersten Blick für eine aktive Sportgruppe also nichts Besonders, wenn nicht der Altersdurchschnitt dieser Gruppe mit aktuell 66 Lebensjahren doch "etwas" hoch für eine Trainingsgruppe im Bereich der Selbstverteidigung wäre. Die "Jüngste" mit 50 Jahren, der Älteste mit 78 - so stellt diese Gruppe mit insgesamt 1.849 Lebensjahren aus Sicht des Verfassers sehr wohl etwas Besonderes dar, was zum Beispiel auch das MDR-Fernsehen Anfang Oktober veranlasste, darüber erneut in einer kurzen Reportage zu berichten. 
Doch das wirklich Besondere ist für Insider die fast schon familiäre Stimmung in der Gruppe, die von jedem "Neuen" sofort als angenehm empfunden wird und eine gute Ausgangsbasis bietet. Zusammenfassend sorgt das gemeinsame Sporttreiben bis ins hohe Alter nicht nur für eine gute Kondition und damit für ein "Mehr" an Lebensqualität, sondern macht in der Gemeinschaft Gleichgesinnter richtig Spaß. Aus diesem Grunde dürfte auch im neuen Jahr noch so manches Mal von den Magdeburger "Ju-Jutsu-Senioren" zu hören und zu lesen sein.

Jörg Kuske, Trainer


September 2018
 
Bei strahlendem Sonnenschein draußen fand am Samstag, 15.09.2018 der Vereinslehrgang "Bodentechnik" unter sportlicher Leitung von René Sallier (5.DAN Ju-Jutsu, 5. Dan Jiu-Jitsu, 4. Dan Judo) beim Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg 1990 e.V. Abteilung Ju-Jutsu in der Sporthalle "Roggengrund" statt.

Der Lehrgang, welcher 32 Kämpferinnen und Kämpfer aus 9 Vereinen anlockte, wurde von Sven Flamann (1. Dan Ju-Jutsu) eröffnet. René Sallier konnte die Teilnehmer sehr schnell zur Mitarbeit motivieren und so vergingen die 4 Stunden wie im Flug.



Die Teilnehmer lernten intensiv die Techniken und verinnerlichten diese, um sie für ihre nächsten Gürtelprüfungen verwenden zu können.
Zum Ausklang wurde gegrillt - vielen Dank allen fleißigen Helfern!
Andreas Bölsch, PSV Magdeburg


September 2018
Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren bewiesen körperliche Fitness
Sportabzeichen auch für 2018 erfolgreich abgelegt 

 

Am Donnerstag, den 6. September, trafen sich insgesamt 22 der Ju-Jutsu-Senioren des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg zu ihrer üblichen Trainingszeit auf dem Vereinsgelände an der Berliner Chaussee. Nach der Sommerpause stand an diesem Tage die Abnahme der (meisten) Normen für's alljährliche Sportabzeichen auf dem Plan. Hochmotiviert und mit viel Humor gingen die Teilnehmer im Alter zwischen 50 und fast 80 Jahren im Rahmen ihrer Möglichkeiten an die einzelnen Stationen. Auch wenn, bedingt durch gesundheitliche Probleme und dem einen und/oder anderen körperlichen Handicap, nicht alle der Teilnehmer alle Übungen mitmachen konnten, tat das der allgemeinen Stimmung keinen Abbruch. Der Tag endete bei sommerlichen Temperaturen und dem (obligatorischen) gemeinsamen Grillen. Ein Außenstehender hätte dabei durchaus den Eindruck einer großen, fröhlichen Familie bekommen können - und das ist auch das "Geheimrezept" dieser bereits seit über 20 Jahren existierenden Sportgruppe.
 


 
Jörg Kuske, Ju-Jutsu-Trainer des PSV MD  


September 2017

Zur Vorbereitung auf Prüfung sind Lehrgänge ein wichtiger Bestandteil. 
Am 9.9.2017 nutzten wieder viele Sportfreunde das Angebot der Abteilung Ju-Jutsu des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg 1990 e.V. in der Sporthalle im Gerstengrund.
Sven Flamann (1.Dan Ju-Jutsu) führte durch vier interessante Stunden mit dem Thema "Bewegung mit und um den Gegner".
Die Abwehr von Ohrfeigen, Schwingern, Fauststößen und Fußtritten wurde dabei intensiv geübt. 
So konnte jeder Sportfreund viele Anregungen mitnehmen, um sie in das eigene Prüfungsprogramm einzubauen.
Zum Ausklang wurde gegrillt und viel gelacht - großen Dank allen fleißigen Helfern!
Andreas Bölsch, PSV Magdeburg


"Das Trainigsjahr 2017 hat wieder begonnen. Wir wünschen Allen ein erfolgreiches Jahr."


Dezember 2016 - Magdeburger Modell schreibt bundesweit Geschichte
"Ju-Jutsu-Senioren" feiern 20jähriges Bestehen
Gruppenbild von der Feier

Wie alles begann: .... Mitte der 90er Jahre ergab sich im Nachgang der gemeinsam von Magdeburger Polizei und Polizeisportverein (PSV) angebotenen "Wehr-Dich"-Kurse für Frauen und lebensältere Bürgerinnen und Bürger eine breite Nachfrage nach einem fortführenden, regelmäßigen Training. 
Dem folgend betrat die Abteilung Ju-Jutsu des PSV Magdeburg 1990 e.V. im Frühjahr 1997 mit der Gründung einer gesonderten Trainingsgruppe für lebensältere und mehrheitlich sportungewohnte Senioren landes- und auch bundesweites Neuland. War das Ju-Jutsu, eine moderne Form der Selbstverteidigung und Wettkampfsport, doch bis dahin analog anderer Kampfsportarten eine Domäne für junge und leistungsorientierte Sportler sowie einiger weniger altgewordener Kampfsportler. 
Die Gründung einer gesonderten Trainingsgruppe für diese Zielgruppe bedurfte deshalb zu dieser Zeit neben strategischer Weitsicht schon einer großen Portion Mut zum Risiko. Zurückblickend kann man das Magdeburger Modell der Ju-Jutsu-Senioren als vollen Erfolg bezeichnen. 
Die in den folgenden Jahren gesammelten Erfahrungen der im Durchschnitt 20 bis 30 Mitglieder starken Trainingsgruppe wurden sowohl landes- als auch bundesweit mit sehr großem Interesse verfolgt und führten gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung zur Bildung etlicher weiterer Seniorengruppen im Ju-Jutsu.
Wenn heute, nach 20 Jahren, noch immer einige der Allerersten Woche für Woche zum Training auf der Matte stehen, so dürfte der Grund neben unserem Markenzeichen "Spaß und gute Laune" in eben diesem fast schon familiär zu nennenden Zusammenhalt liegen, das auch von jedem neuen Mitglied als angenehm empfunden wird und eine gute Ausgangsbasis für die nächsten Jahre bildet. 
So treffen sich bei einem aktuellen Durchschnittsalter von deutlich über 60 Lebensjahren fast 80 Prozent der ca. 20 "Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren" regelmäßig zum wöchentlichen Training auf der Matte in der Sporthalle am Gerstengrund. - Eine Trainingsgruppe, die es so wohl schwerlich ein zweites Mal gibt.... 

Ehrung für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft Ehrung für aktive Unterstützung
Das größte "Plus" für die Magdeburger ist und bleibt das tolle Gefühl, gleichberechtigter Teil einer großen (Sport-)Familie zu sein, in der neben den sportlichen Aktivitäten und dem Gefühl der eigenen Wehrhaftigkeit der Spaßfaktor ganz oben steht und in der jeder voller Stolz auf eine Vielzahl gemeinsamer Erlebnisse zurückblicken kann. 
Ja, das gemeinsame Sporttreiben bis ins hohe Alter sorgt eben nicht nur für eine tolle Kondition des Einzelnen und damit im Endeffekt für ein "Mehr" an Lebensqualität, sondern macht darüber hinaus in der Gemeinschaft auch richtig Spaß.
Alles in allem viele Gründe zum Feiern, bevor es nach einer wohlverdienten Pause über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel ab Mitte Januar 2017 wieder mit dem wöchentlichen Training weitergeht ... Interessenten mit dem "Mut" zum Mitmachen sind gern gesehen.
Seniorentrainer Zuschauer
Jörg Kuske, ein Trainer der Seniorengruppe der Abteilung Ju-Jutsu des PSV Magdeburg


 

September 2016 - Die Magdeburger "Ju-Jutsu-Senioren" und das Sportabzeichen
Auch im Alter noch "fit wie ein Turnschuh"

 
In diesem Jahr war Erhard Schröder mit seinen 76 Lebensjahren zwar der Älteste unter denen, die erfolgreich die Normen fürs Sportabzeichen ablegen konnten - doch er war nicht der einzige über 70Jährige ... Alles in allem kamen beim diesjährigen Sportabzeichen-Treff der Magdeburger "Ju-Jutsu-Senioren" auf dem Gelände des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg insgesamt 724 Lebensjahre zusammen; das Durchschnittsalter der Aktiven lag an diesem Tag bei über 60 Jahren! 
Für unsere Sportler ist das Sportabzeichen seit Jahren fester Bestandteil des alljährlichen Trainingsplan. Langfristig darauf vorbereitet, ist die Normabnahme dann (fast) kein Problem mehr. - Und das für lebensältere Bürgerinnen und Bürger, die bis vor wenigen Jahren mit aktivem Sporttreiben nicht viel "am Hut" hatten. 


Beim anschließenden gemeinsamen Grillen hätte sich ein Außenstehender sicherlich über die tolle Stimmung der Gruppe gewundert; von Erschöpfung keine Spur! Ja, das gemeinsame Sporttreiben bis ins hohe Alter sorgt eben nicht nur für eine tolle Kondition des Einzelnen, sondern macht darüber hinaus in der Gemeinschaft auch richtig Spaß. Wenn unsere Gruppe Anfang Dezember ihr 20jähriges Bestehen feiert, dann ist das ein augenscheinlicher Beweis dafür, dass der Ju-Jutsu-Sport eben nicht nur etwas für Kinder und Jugendliche ist, sondern durchaus auch seinen Reiz bis ins hohe Alter hat. 
 
Man muss sich nur trauen! 
Interessenten im Alter ab ca. 40 Jahren sind zu den wöchentlichen Trainingszeiten 
(Donnerstags von 18 bis 20 Uhr) in der Sporthalle am Gerstengrund gern gesehen.


August 2016 - Ju-Jutsu-Senioren wieder aktiv

Schade, die Sommerferien sind vorbei... Schade? Endlich! 
Denn nun treffen sich nach der Sommerpause die „Senioren“ des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg, Abteilung Ju-Jutsu, wieder zum wöchentlichen Training - denn wer will schon im Alter einrosten! Hier werden dann beim trainieren von Übungsabläufen Muskelaufbau, Gleichgewicht und kognitive Fähigkeiten altersgerecht gefordert und gefördert. 
Dies kann zur Verbesserung der körperliche Gesundheit beitragen und hat somit positive Effekte im täglichen Leben. 
Wer Lust zum Mitmachen hat, ist herzlich eingeladen. Immer Donnerstag von 18 bis 20 Uhr.
 
Andreas Bölsch, "JJ-Senioren" des PSV Magdeburg 


Juli 2016 - Auge in Auge mit Bär und Wolf 
Magdeburger „Ju-Jutsu-Senioren“ unterwegs im Harz


Vor ihrer Sommerpause waren die „Senioren“ des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg, Abteilung Ju-Jutsu, auf der diesjährigen Wochenendtour wieder drei Tage lang im Harz unterwegs … 
Erster Halt: der Hexentanzplatz in Thale, weithin bekannt als Schauplatz der Walpurgisnacht mit einer Vielzahl interessanter Ausflugsmöglichkeiten. Für die "Ju-Jutsu-Senioren" stand ein Besuch des dortigen Tierparks mit seinen rund 70 einheimischen Tierarten auf dem Plan. 

In Begleitung der Pfleger erfuhren die „Städter“ bei ihrem Rundgang zur Fütterung der Tiere viel Wissenswertes über die örtliche Tierwelt. Es hatte schon einen ganz besonderen Reiz, so „Auge in Auge“ Bär und Wolf hautnah zu erleben. Nach diesem ersten Erlebnis ging es wenige Kilometer weiter „zurück in die Geschichte“. Das Kloster Wendhusen, eines der ältesten Bauwerke seiner Art in Deutschland, ist im wahrsten Sinne des Wortes „Geschichte zum Anschauen und Anfassen“ – und für den Magen gab‘s leckeren Kuchen! 
Ganz besonders jedoch waren die Sportler von der Möglichkeit angetan, sich in diesem mittelalterlichen Ambiente im Bogenschießen zu versuchen. 
Dann endlich in der „Schierker Baude“, der Bildungs- und Freizeitstätte der Sportjugend im Landessportbund Sachsen-Anhalt, angekommen, klang der Abend beim gemeinsamen Bowlen aus. Der nächste Tag stand bei herrlichem Wetter ganz im Zeichen des Sports – Brockenwanderung (oder alternativ Spaßbad in Bad Lauterberg), Volleyball und erneutes Bowlen ließen keine Langeweile aufkommen, bevor es dann am dritten Tag nach einem kurzen Abstecher zum Schloss in Wernigerode wieder zurück nach Magdeburg ging. 

Körperlich zwar „etwas“ angegriffen, doch um viele neue Eindrücke reicher, gilt unser besonderer Dank neben dem Team der „Schierker Baude“ für die fast schon familiär zu bezeichnende Atmosphäre ganz besonders unseren beiden Organisatorinnen Sabine und Simone, die mit einem interessanten Programm alle Teilnehmer ansprachen. Die Tatsache, dass der Termin für die nächste Wochenendfahrt im Sommer des kommenden Jahres bereits steht, dürfte für sich und die tolle Atmosphäre in dieser Gruppe sprechen. Vorausschauend stehen im September die Normabnahmen für’s Sportabzeichen und Anfang Dezember die Feier zum 20jährigen Bestehen der Trainingsgruppe an. Interessenten im Alter ab ca. 40 Jahren sind nach der Sommerpause ab Ende August jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr in der Sporthalle am Gerstengrund gern gesehen.
 
Jörg Kuske, Trainer der „Ju-Jutsu-Senioren“ des PSV Magdeburg 


17.September 2015 - Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren demonstrieren sportliche Fitness
Erneut Normen fürs Sportabzeichen abgelegt


Richtige Sportler sind nicht aus Zucker!
Diese These bewies sich einmal mehr, als der "harte Kern" der "Ju-Jutsu-Senioren" des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg sich auf dem Gelände des PSV am "Stadion Neue Welt" zur alljährlichen Normabnahme fürs Sportabzeichen traf. Trotz leichtem Nieselregen konnten unsere Sportler auf Anhieb (fast) alle gestellten Leichtathletiknormen erfüllen und so auch in diesem Jahr ihre Bemühungen um das DOSB-Sportabzeichen krönen. Einmal mehr zeigte sich dabei, dass die sportliche Fitness keine Frage des Alters ist, denn mit 75 Jahren erfüllte Erhard Schröder an diesem Tage die Bedingungen für das Sportabzeichen in Silber. Dass er damit in der Gruppe keine Ausnahme darstellt, zeigt, dass das Durchschnittsalter der Aktiven an diesem Tage bei ca. 64 Jahren (!) lag. 

Beim anschließenden gemeinsamen Grillen hätte sich dem interessierten Zuschauer eine richtige familiäre Atmosphäre aufgedrängt. Ja, unsere Ju-Jutsu-Senioren können eben nicht nur gemeinsam Sport treiben. Davon kann sich jeder überzeugen, der auch mit über 50 Jahren noch Lust am gemeinsamen Sporttreiben hat und etwas für sein persönliches Sicherheitsgefühl tun möchte. Eventuelle Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Ju-Jutsu-Senioren treffen sich regelmäßig jeden Donnerstag kurz vor 18 Uhr an der Sporthalle am Gerstengrund (Neu-Olvenstedt) und trainieren bis kurz vor 20 Uhr. 
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zum Mitmachen herzlich eingeladen.



Jörg Kuske, einer der Trainer der Ju-Jutsu-Senioren


3.- 5. Juli 2015 - Magdeburger „Ju-Jutsu-Senioren“ auf Wild-Safari
Trotz Temperaturrekorde viel Spaß und sportliche Bewegung
Das diesjährige gemeinsame Wochenende der Magdeburger „Ju-Jutsu-Senioren“ des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg 1990 e.V. vom 3. bis 5. Juli stellte allein im Hinblick auf die Deutschlandweit an diesem Wochenende erreichten Hitzerekorde für unsere 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine besondere Herausforderung dar. 

Auch wenn es mit Schierke/Harz in eine „etwas“ kühlere Region ging, war es auch dort mit deutlich über 30 Grad alles andere als wirklich angenehm. 
Einen ersten Halt machte unsere Gruppe auf der Anreise am Freitag im Reit- und Sporthotel Nordmann in Stangerode (Landkreis Mansfeld-Südharz). 
Hier konnten wir im Rahmen einer Unimog-„Safari“ auf einem 300 ha großen Gelände neben Naturrinderrassen wie Highländer, Galloway, Steppenrind und Wisent auch die Urgewalt der größten Bisonherde Deutschlands (ca. 170 Tiere) bestaunen. 
Darüber hinaus beherbergt der Wildpark auch solch einheimische Wildarten wie Rotwild, Damwild, Schwarzwild und Muffelwild und wer es etwas exotischer mag, findet auch Strauße und Kamele vor. 
Anschließend ging es weiter zur „Schierker Baude“, der Bildungs- und Freizeitstätte der Sportjugend Sachsen-Anhalts, wo wir als „alte Bekannte“ wie immer sehr herzlich empfangen wurden. 
Das abendliche Bowling-Turnier fand dann in den klimatisierten Räumen der „Schierker Baude“ statt und stellte einen schönen Abschluss des ersten Tages dar. Der zweite Tag führte einen Teil der Gruppe zum bzw. um den Brocken herum, dem mit 1.141m höchsten Berg im Norden Deutschlands, während der andere Teil es sich im nicht weit entfernten Spaßbad von Bad Lauterberg (Niedersachsen) gemütlich machte. 
Am Nachmittag trafen sich alle zur sportlichen Aktivität in der sehr schönen Sporthalle der „Schierker Baude“. 
Abgerundet wurde der Tag durch das abendliche gemütliche Beisammensein, das sich bis in die Nachtstunden hinzog. 
Bevor wir am Sonntag wieder den Heimweg antraten, gab es noch einen Abstecher ins Kloster Huysburg, einem Benediktinerkloster auf dem Huy, nahe Halberstadt. Seit dem 11. Jahrhundert lebte hier bis Anfang des 19. Jahrhunderts eine Mönchsgemeinschaft, die im Jahr 1972 wieder begründet wurde und das Kloster seither mit sehr viel Liebe, Sorgfalt (und den nötigen Finanzen) zu einem wirklich sehenswerten Kleinod entwickelt hat. 
Rückblickend auf die vergangenen drei Tage waren sich alle in ihrer Einschätzung einig: „Das war mal wieder große Klasse und wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!“ – Und so soll es auch sein: Neben dem gemeinsamen wöchentlichen Sporttreiben sind es gerade die gemeinsamen Aktivitäten in der Gruppe, die uns die Motivation für den Zusammenhalt bis ins hohe Alter sichern. 
Der abschließende Dank gilt unseren beiden Organisatorinnen Sabine und Simone, die in den vergangenen Monaten auch dieses Wochenende wieder mit viel Engagement und tollen Ideen vorbereitet hatten.


Jörg Kuske, Trainer der „Ju-Jutsu-Senioren“ des PSV Magdeburg


Dez. 2014 - Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren
Markenzeichen "Spaß und gute Laune"


Anlässlich der traditionellen Weihnachtsfeier konnten die "Ju-Jutsu-Senioren" des Polizeisportvereins Magdeburg auch in diesem Jahr eine positive Bilanz ziehen: 
Neben den wöchentlich gut besuchten Trainingseinheiten standen auf der "Haben"-Seite: Absolvierung der Normen für's Deutsche Sportabzeichen, öffentliche Vorführungen und das jährliche Trainingswochenende im Harz sowie verschiedene Treffen, wie z.B. im Juli die gemeinsame Feier zum 90. Geburtstag unseres ältesten und noch immer aktiven Mitgliedes. 

Gruppenfoto JJ-Senioren nebst einigen Angehörigen
Auf den ersten Blick mag das an sich nichts Besonderes sein, doch dazu sollte der interessierte Leser wissen, dass das Durchschnittsalter der "Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren" gegenwärtig bei 64 Jahren liegt und sich fast 80 - 90 Prozent dieser Gruppe regelmäßig zum wöchentlichen Training auf der Matte treffen. 
Zu einer besonderen Herausforderung gestaltete sich im zurückliegenden Jahr der leider notwendig gewordene Umzug von unserer "jahrzehntealten" Sportstätte im Stadtzentrum hin zu einer "neuen", etwas kleineren, aber dafür sanierten Sporthalle am Stadtrand von Magdeburg. 
Im Ergebnis zogen trotz der für die meisten Sportler deutlich längeren Wege alle unsere "Senioren" mit. 
Nicht eine/ einer hat uns deshalb verlassen! 
Markenzeichen "Spaß und gute Laune" Spaß und gute Laune aus dem liebevoll einstudierten Beitrag"Margrets Reise um die Welt"
Der Grund dafür dürfte neben unserem Markenzeichen "Spaß und gute Laune" in unserem fast schon familiär zu nennenden Zusammenhalt liegen. 
Alles in allem eine gute Ausgangsbasis, auch im neuen Sportjahr weiter aktiv mitzumischen. 


September 2014 - Magdeburger "Ju-Jutsu-Senioren"
Mit dem Sportabzeichen fit auch im Alter
Erhard Schröder (74 Jahre) beim Kugelstoßen 50 m - Lauf Karl-Heinz Fräsdorf (90) mit Horst Krause (74) beim Kurzstreckenlauf
Wolfgang Schulze (71 Jahre) beim StandweitsprungAuch in diesem Jahr stand bei den Senioren der Ju-Jutsu-Abteilung des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg 1990 e.V. für Mitte September der Abschluss des alljährlichen Sportabzeichens an. Langfristig übers Jahr vorbereitet, konnten an diesem Tage auf dem Gelände des PSV, Berliner Chaussee die noch ausstehenden letzten Normen abgelegt werden. 
Selbst der 90jährige Karl-Heinz Fräsdorf versuchte sich hier an der Norm für den 30-m-Kurzstreckenlauf. 
Es spricht für den "guten Geist" dieser Trainingsgruppe, deren Mitgliedsalter zwischen Mitte 40 und über 90 Jahren liegt, dass fast dreiviertel ihrer Mitglieder an diesem Tage ihren Fitnessstand unter Beweis stellten. 
Während zurückblickend nur zwei von ihnen in jungen Jahren aktiv Sport getrieben haben, kamen die anderen erst im fortgeschrittenen Alter zum Sport und beweisen mit ihren heutigen Leistungen, dass so gut wie jeder Körper mit etwas Training zu "mehr" fähig ist - vom damit verbundenen Fitnessstand und dem persönlichen "Wohlfühlgefühl" bzw. der empfundenen Lebensqualität mal ganz abgesehen. 
Der Tag klang beim gemeinsamen Grillen und der Absprache für die nächsten sportlichen Höhepunkte aus ... 

zu den "Ju-Jutsu-Senioren":
Die Trainingsgruppe wurde im Frühjahr 1996 als Folge der "Wehr-Dich-Kurse" des PSV Magdeburg und der damaligen Polizeidirektion Magdeburg gegründet. 
Heute hat sie 24 Mitglieder, die sich einmal in der Woche (Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr) in der Sporthalle der Polizeidirektion, Hallesche Straße nahe dem Hasselbachplatz) zum regelmäßigen Training treffen. Interessenten sind gern gesehen.
Magdeburger-JJ-Senioren beim Sportabzeichen-Treff


September 2014 - Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren zu Gast bei der Polizei 

Aua - der Hebel wirkt!"Tag der offenen Tür" bei der Landesbereitschaftspolizei (LBP) - und auch die Magdeburger Ju-Jutsu-Senioren waren mit dabei! unsere Ältesten
Viel Sonne und hochsommerliche Temperaturen lockten am ersten September-Wochenende viele Gäste auf das Magdeburger Gelände der LBP. Die Polizei hatte nebst ihren Partnern an diesem Tage eine breite Palette interessanter Einblicke aufgefahren. 
Den vielen interessierten Zuschauer bot sich hier die Möglichkeit, mal einen Blick "hinter die Kulissen" dieser für viele so interessanten "Einsatzwelt" werfen. Neben technischer Ausrüstung und Ausstattung zum Anfassen und Probieren wurden dem erstaunten Publikum eine Vielzahl unterschiedlichster polizeitaktischer Einsatzvarianten in zum Teil atemberaubenden Action-Szenen demonstriert - und mittendrin unsere "JJ-Senioren". In diesem Zusammenhang ist es immer wieder etwas Besonderes zu sehen, wenn augenscheinlich lebensältere Bürgerinnen und Bürger jenseits der 60er bzw. 70er Lebensjahre einfache SV-Techniken wie hier z.B. zur Abwehr von Belästigungen präsentieren.
 Ablage zum Boden vom Stand zum Boden
Zwar konnten sie hinsichtlich Dynamik und Rasanz nicht mit den jungen Polizei-Profis mithalten, dennoch waren ihre Vorführungen nicht minder interessant.
Machten sie doch damit offensichtlich etlichen Gästen Mut darüber nachzudenken, eventuell selber in ein solches Training einzusteigen. 
Diskussionen am Rande lassen hoffen, dass sich in der nächsten Zeit vielleicht doch der/die eine und/oder andere "Neuling" beim Vereinstraining einfinden wird. Der abschließende Applaus zeigte unseren Akteuren, dass sich ihre Mühen im Vorfeld gelohnt und sie eine "gute Figur" gemacht hatten.

Jörg Kuske, Trainer der Ju-Jutsu-Senioren des PSV Magdeburg 


Juli 2014
Ältester Magdeburger "Ju-Jutsu-Senior" feiert 90. Geburtstag


Auch wenn Karl-Heinz Fräßdorf vor einigen Jahren noch nicht wusste, was "Ju-Jutsu" eigentlich ist und wie es richtig geschrieben wird, so gehört er mittlerweile doch zur Trainingsgruppe "Senioren" der Abteilung Ju-Jutsu des Polizeisportvereins Magdeburg. 
Keine Frage also, dass unter den Gratulanten auch Mitglieder "seiner" Sportgruppe waren und mit ihm gemeinsam einige schöne Stunden verbrachten. (Foto - der Jubilar in der 1. Reihe, mittig) 
Mit Blick auf das hohe Alter des Jubilars wird damit einmal mehr deutlich, dass Ju-Jutsu nicht nur etwas für junge, dynamische Sportstypen ist. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung eine durchaus nachahmenswerte Idee, wie wir finden.

Jörg Kuske,
Trainer der "Ju-Jutsu-Senioren" beim PSV Magdeburg (+ Foto)


Juni 2014
Magdeburger „Ju-Jutsu-Senioren“:
fertiges Gewürz
Ein Team, eine Aufgabe und viel Motivation


Viel Spaß, etwas für die Bildung und ‚ne Menge Bewegung in freier Natur. Auf diese kurze Formel ließe sich auch in diesem Jahr das „Senioren-Wochenende“ der Magdeburger Ju-Jutsuka zusammenfassen. 
Gestartet am Freitag (27. Juni) in Magdeburg, führte die erste Etappe ins Majoranwerk (MAWEA) nach Aschersleben, einem der deutschlandweit führenden Unternehmen, welches die Trocknung, die Produktion sowie Lagerung und Vertrieb von einheimischen Gewürzen, Gewürzbestandteilen, Kräutern und Heilpflanzen mit pharmazeutischer und futterrechtlicher Verwendung betreibt. Wem das auf den ersten Blick nicht wirklich interessant erscheint, der sollte mal einen der hier hergestellten Thymian-Liköre probiere - echt lecker! 
auf dem Weg zum Brocken Anschließend ging es weiter zur Burg Falkenstein, einer hochmittelalterlichen Höhenburg im Harz. “Ritter Roland“ führte unsere Senioren persönlich durch „seine“ über tausendjährige Burg und konnte dabei mit viel Wissenswertem aufwarten. 
Wer weiß zum Beispiel, dass der Slogan „Halt die Klappe“ im Mittelalter ein gut gemeinter Hinweis darauf war, während des Gottesdienstes im Stehen darauf zu achten, dass der hochgeklappte Holzsitz nicht plötzlich mit viel Getöse herunterfiel. Oder dass die Frage „Was hast Du auf dem Kerbholz?“ keinen kriminellen Hintergrund hatte, sondern dem Inhalt eines „Schuldscheins“ galt. 
Eine abschließende Falkner-Vorführung rundete diesen Abstecher ins Mittelalter ab. 
auf dem Brocken
Einhellige Meinung aller: Ein empfehlenswerten Abstecher …. Nach einem schmackhaften Abendessen in der „Schierker Baude“, einem Objekt der Landessportjugend Sachsen-Anhalt, stand bis 22 Uhr noch ein anspruchsvolles Sportprogramm auf dem Plan, bevor der Tag dann langsam ausklang. Der Samstag (28. Juni) stand ganz im Zeichen des Brockens, dem mit (fast) 1.142m höchsten Berg im Norden Deutschlands und des Harzes. Sieg beim Bowlen

Verschwitzt, aber glücklich, kamen alle 13 am Morgen gestarteten Ju-Jutsuka, nach knapp sechs Stunden wieder in der „Schierker Baude“ an. – Ganz nach dem Motto: Eine Team, eine Aufgabe und viel Motivation! Zwar hatte an diesem Punkt schon der eine oder andere leichte Muskelprobleme, doch noch galt es durchzuhalten, denn am Abend stand gemeinsames Bowlen auf dem Plan. Hier erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. 
Leider fiel die für Sonntag (29. Juni) geplante Exkursion zur Roseburg, nahe Quedlinburg, witterungsbedingt (im wahrsten Sinne des Wortes) „ins Wasser“. 
Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben und bereits jetzt gibt es für die Planung 2015 die ersten Ideen. 
unsere tolle Truppe

Bis dahin jedoch haben wir noch "etwas" Zeit ... 
Meiner Meinung nach macht so gemeinsames Sporttreiben auch bis ins hohe Alter Spaß und sichert uns über viele Jahre den Zusammenhalt.
Jörg Kuske
Trainer der "Ju-Jutsu-Senioren" des Polizeisportvereins Magdeburg 


Magdeburger JJ-Senioren seit fast 20 Jahren aktiv
Spaß und gute Laune als Markenzeichen

Unsere Akteure „Alle Jahre wieder…“ blicken auch die Mitglieder der Magdeburger „Ju-Jutsu-Senioren“ im Rahmen ihrer fast schon legendären Jahresabschlussfeier auf die vergangenen Monate zurück und ziehen Bilanz. 
Motiviert vom familiären Klima in der Gruppe und „gewürzt“ mit sehr viel Spaß und Freude konnte, umrahmt von einer fast schon professionelle Show-Veranstaltung und einem leckeren Buffet, auf so manche gemeinsame Aktivität zurückgeblickt werden. 

Beispielhaft seien an dieser Stelle der traditionelle Wochenendausflug in den Harz und die Abnahme der Normen zum Sportabzeichen sowie der Bundeslehrgang „Senioren“ mit Heinz Lamade genannt. 
In den anschließenden Gesprächen wurde gemeinsam Erlebtes wieder wach und dabei viel gelacht. 
Gleichzeitig entstanden daraus eine Menge Ideen für die nächsten Monate. 
 

tolle Stimmung Miss Marple und Ihre Filmhelden

Mein persönliches Fazit: 
Auch nach über 18 Jahren ist das Klima und der Zusammenhalt in der Gruppe immer noch wie am ersten Tag, vielleicht sogar noch etwas besser. Wenn hier auch nicht Gürtelprüfungen oder Wettkampferfolge im Mittelpunkt der sportlichen Aktivitäten stehen, so zeigt das Beispiel unserer Trainingsgruppe, dass „Ju-Jutsu“ und „Senioren“ durchaus eine gemeinsame Perspektive haben können. 
Man muss es nur wollen …

Unsere Magdeburger JJ - Senioren 

Jörg Kuske
PSV Magdeburg 1990 e.V.


21.-23. Juni 2013
Magdeburger „Ju-Jutsu-Senioren“ wieder unterwegs
„Berühren, Zupfen, Anschlagen, …“


sportlicher Teil geschafft ... alle zehne...

Für das Wochenende vom 21. bis 23. Juni stand auf dem Terminkalender der Magdeburger „Ju-Jutsu-Senioren“ des Polizeisportvereins (PSV ) Magdeburg bei herrlichstem Sommerwetter ihr traditioneller Ausflug in den Harz. 
Erstes Etappenziel war eine gute Fahrtstunde von Magdeburg entfernt das idyllisch gelegene Städtchen Stollberg am Harz. 
Im Rahmen einer Stadtführung lernten wir die bislang einzige historische Europastadt in Deutschland etwas näher kennen und wanderten zwischen den vielen mit viel Liebe zum Detail rekonstruierten wunderschönen Fachwerkhäusern auf den Spuren des legendären deutschen Bauernführers Thomas Müntzer. Das zweite Etappenziel stellte das nur wenige Kilometer entfernte „Josephskreuz“ dar. 
Im Jahr 1896 aus 123 Tonnen Eisen erbaut und mitten im Wald gelegen stellt es das größte Doppelkreuz der Welt dar. Nach 200 Stufen erlebt man in 38 m Höhe einen herrlichen Ausblick über den Südharz. 
Wer nun nach soviel Kultur und Fußläufigkeit meint, dass nach Ankunft in der „Schierker Baude“ am Fuße des Brockens der weitere Abend ruhig und besinnlich verlief, der irrt gewaltig. 
Einige unserer „jungen“ (wilden) Alten nutzten nach dem Abendessen noch das sehr lange Tageslicht für einen ersten (kurzen) Abstecher zum Brocken. Das anschließende gemütliche Beisammensein dauerte wie gewohnt noch sehr lange … 
auf zum Brocken... Auch am anderen Tag stand für die eine Hälfte unserer Teilnehmer eine erneute Brockenwanderung an, während sich der andere Teil im nahegelegenen Spaßbad von Bad Lauterberg erholte. 
Dem Zuschauer am Nachmittag wäre beim sportlichen Training unserer Aktiven die Belastung der nur kurz zuvor zurückgelegten fast 21.700 Schritte bis zum Brocken und zurück sicherlich nicht aufgefallen. 
Das abendliche Bowlen erwies sich vor dem Hintergrund der dabei zu stemmenden Gewichte ebenfalls als recht anspruchsvoll. 
Letztendlich ging der Sieg doch recht knapp an die Männermannschaft. 
Hinter vorgehaltener Hand tuschelte so mancher der Sieger: „Noch mehr konnten wir uns wirklich nicht zurückhalten.“ – 
Doch das dürfte wohl nur ein Gerücht sein … 
Nach einer wiederum recht kurzen Nacht ging es zurück in Richtung Magdeburg, wobei ein letzter Abstecher zum neu rekonstruierten Kloster Michaelstein nahe Blankenburg/ Harz führte. 
Hier hatten wir unter dem Motto „Berühren, Zupfen, Anschlagen, …“ die Gelegenheit, an einer sehr interessanten Führung durch die Klangwelt der Tasteninstrumente teilzunehmen und so unser Wissen insbesondere über die jahrhundertealte Geschichte unseres heutigen Klaviers zu vertiefen. 
Körperlich zwar doch „etwas“ angegriffen, doch um viele neue Eindrücke reicher, ging auch diese gemeinsame Fahrt zu Ende. 
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren beiden Organisatorinnen Sabine und Simone, die mit viel Kreativität und Engagement ein sehr interessantes Programm erstellten, das alle ansprach. 
Die Tatsache, dass jetzt bereits der Termin für die nächste Wochenendfahrt im Sommer des kommenden Jahres steht, dürfte für sich und die tolle Atmosphäre in dieser Gruppe sprechen …
Gruppenfoto zum Abschied


25.04.2013
Ju-Jutsu-Senioren und Erste Hilfe
"Es hat sich viel geändert...."

Roswitha Schleichert (liegend) und Margret Peplau

Am 25. April stand das Thema "Erste Hilfe" auf dem Trainingsplan der Ju-Jutsu-Senioren des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg 1990 e.V.. Mit Sicherheit dürfte es niemanden geben, der nicht vom lebensrettenden Wert der "Ersten Hilfe" überzeugt ist und sich dabei an seine Zeit des Führerscheinerwerbs und so manche "Erste-Hilfe"-Übung erinnert. Doch heute, wie sieht es damit dem Wissen um eigenes Handeln aus ??? 
Die Minuten bis professionelle Hilfe eintrifft, können für den Betroffenen entscheidend sein über Leben und Tod ....Die Ju-Jutsu-Senioren hatten sich an diesem Tage mit Michael Perniok vom Polizeiärztlichen Zentrum Magdeburg einen Experten in Sachen "Erste Hilfe" eingeladen, der ihnen gleich zu Anfang bestätigte: "Es hat sich viel geändert" und damit die Notwendigkeit unterstrich, sich immer wieder mal mit diesem Thema zu beschäftigen. 
Ausgehend von den neuen ERC (Europen Resuscitation Council) - Leitlinien aus dem Jahr 2010 und dem Grundsatz "einfach zu lernen und zu merken" machte er gleich zu Anfang Schluss mit der Angst vor "irgendwelchen" komplizierten Übungen, die sich über die Zeit ohnehin kaum im Detail merken, geschweige denn von Laien anwenden lassen. In seiner lockeren, sympathischen Art demonstrierte er in drei Schritten die stabile Seitenlage und legte dann viel Wert auf eine selbst bei noch vorhandener Schnappatmung sofort einsetzende Herzdruckmassage. 
Hans-Jürgen Schattka bei der Herzdruckmassage
Hintergrund dafür ist neben der Unterstützung der Herztätigkeit die Notwendigkeit, den noch im Körper vorhandenen Sauerstoff durch das Drücken und künstliche Beatmen weiter im Körper zu transportieren. Die ersten fünf Minuten, in der Regel ohne professionelle Hilfe (denn die Retter sind ja noch unterwegs), sind dabei oftmals lebensentscheidend. 
Wichtig für unsere Senioren waren das eigene Üben und die beruhigenden Worte von Michael Perniok. "Ihr könnt hier nichts verkehrt machen." Anschließend stand, neuerdings ebenfalls zu den lebensrettenden Basismaßnahmen zählend, die Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators, wie wir ihn seit einiger Zeit für jedermann zugänglich an vielen Orten vorfinden. 

Auch hier besteht das vorrangige Ziel darin, die lebenswichtigen Organe mit Sauerstoff zu versorgen und so die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe zu überbrücken. Unsere Senioren konnten sich davon überzeugen, dass die Bedienung dieser Geräte tatsächlich "kinderleicht" ist, denn jeden Schritt bekommt man von einer automatischen Bandansage gesagt und kann tatsächlich "nix verkehrt machen". 
Abgerundet wurde die "Trainingseinheit" mit der Möglichkeit, die eine und/ oder andere Frage zu stellen. 
Auch hier gab es so manches "Aha"-Erlebnisse, denn mal ehrlich, wer hätte gewusst, dass stark unterkühlte Personen so wenig wie möglich bewegt werden dürfen und wie belastbar die alubedampfte Rettungsdecke aus dem Verbandskasten doch ist. 
Der abschließende Dank gilt unserem Referenten Michale Perniok. 
Auch künftig werden wir uns mindestens einmal im Jahr mit diesem Thema intensiver beschäftigen, versprochen!

Jörg Kuske, PSV Magdeburg 


Magdeburger "JJ-Senioren" ziehen Bilanz
"Wir sind eine große Familie"


 
Immer kurz vor dem Jahreswechsel steht bei den Magdeburger "Ju-Jutsu-Senioren" eine gemeinsame Feier auf dem Plan. Im Mittelpunkt steht neben einer kurzen Bilanz alljährlich ein Kulturprogramm, um das uns selbst so manches Theater beneiden würde... 
Die Vorbereitungen dafür begannen bereits etliche Wochen im Vorfeld und viele waren unter strenger Geheimhaltung mit Feuereifer bei der Sache. Zurückblickend gab es für uns auch in diesem Jahr allen Grund stolz auf das Erreichte zu sein: 
Neben dem wöchentlichen Training konnten u.a. erneut 17 (von insgesamt 23) Mitglieder die Bedingungen für das DOSB-Sportabzeichen erfüllen und auch das Trainingslager im Harz wird mit Sicherheit noch lange in guter Erinnerung bleiben. 
Das größte "Plus" aber ist und bleibt das tolle Gefühl, Mitglied einer großen Familie zu sein, in der neben den sportlichen Aktivitäten der Spaßfaktor ganz oben steht und in der jeder voller Stolz auf eine Vielzahl gemeinsamer Erlebnisse zurückblicken kann. 
Gerade das dürfte das "Magdeburger Geheimrezept" sein, um diese Trainingsgruppe nicht nur seit 15 Jahren am Leben zu erhalten, sondern ihr darüber hinaus auch eine gute Basis für die nächsten Jahre zu bieten. 
Von einem (altersbedingten) "Ende" sprich bei uns jedenfalls keiner. 
Alles in allem für uns eine gute Basis zum Weitermachen und vielleicht auch eine Anregungen für andere Vereine? 

Jörg Kuske, PSV Magdeburg


Mai 2012
Magdeburger JJ-Senioren beim alljährlicher Sportabzeichentreff 
„In der Gruppe macht’s am meisten Spaß“



Seit insgesamt 13 Jahren steht der alljährlich Sportabzeichentreff auf dem Terminplan der Ju-Jutsu-Seniorengruppe des Polizeisportvereins (PSV) Magdeburg 1990 e.V. . 
Wer im Hinblick auf mögliche Erfahrungen in den eigenen Trainingsgruppen nun meint, dass das wohl eher etwas für Kinder und Jugendliche wäre, die noch leichter zu motivieren sind, als Erwachsene und hier nur ein Grüppchen von vielleicht 2-3 „Alten“ (einschließlich Übungsleitern) zu erwarten wäre, der irrt – und das ganz gewaltig. 

Siebzehn der aktuell 23 Mitglieder starken Trainingsgruppe trafen sich am 24. Mai auf dem Stadion-Gelände des PSV zur diesjährigen Ablegung der noch ausstehenden Leichtathletiknormen. 
Neben den „Jüngeren“ (ab Jahrgang 1973 beginnend) mit dabei auch vier (von insgesamt fünf) „Mitsiebzigern“. 
Im Ergebnis konnten alle die geforderten Normen erfüllt! 
Auf die Frage an Friedhelm Fischer, wie er mit seinen 75 Jahren noch so fit ist, kam als Antwort „Immer etwas für die eigene Fitness tun“ und „In der Gruppe macht’s am meisten Spaß“. Das genau scheint auch das „Geheimrezept“ der Magdeburger JJ-Senioren zu sein: 
Zum einen das Streben nach „fit und sicher“ und zum anderen das Wohlfühlen in einer „Familie“ Gleichgesinnter… 
Der Tag klang aus mit einem gemeinsamen Grillen und dem tollen Gefühl, bewiesen zu haben, dass man noch lange nicht zum „Alten Eisen“ gehört.

Jörg Kuske, PSV Magdeburg 

 

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