Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist schön, bewundere es.
Das Leben ist eine Wonne, koste sie.
Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist kostbar, gehe sorgsam damit um.
Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe, genieße sie.
Das Leben ist ein Rätsel, löse es.
Das Leben ist ein Versprechen, erfülle es.
Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie.
Das Leben ist ein Lied, singe es.
Das Leben ist ein Kampf, nimm ihn auf.
Das Leben ist eine Tragödie, stelle dich ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist kostbar, zerstöre es nicht.
Das Leben ist Leben, erkämpfe es dir.
Mutter Teresa von Kalkutta |
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unsere Geburtstagskarte 2011
unsere Geburtstagskarte 2010
Poesie und Lebensweisheiten:
„Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst Du auch das Unmögliche!“
Franz von Assisi (12. Jahrh.)
„Die Kunst ist,
einmal mehr aufzustehen,
als man umgeworfen wird“
Winston Churchill (1950)
„Es wäre eine Freude, zu leben,
wenn jeder nur die Hälfte von dem täte,
was er von anderen verlangt.
Fordere viel von Dir selbst,
und erwarte wenig von den anderen.
So wird Dir Ärger erspart bleiben.“
Konfuzius (500 v.u.Z.)
„Erfolg heißt oft und viel lachen;
die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen;
die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen,
und den Verrat falscher Freunde ertragen;
Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden;
Die Welt ein wenig besser zu sehen.“
R.W. Emerson (1850)
“Ra, der du leuchtest, wohlgefällig meinem Antlitz.
Meine Stärke ist wie dein Licht niemals endend, niemals hadernd.
Ich bin groß durch dich, ich bin erwählt in deinem Herzen.
Laß mich tanzen Dir zu Ehren.
Dir zu gefallen, einer Göttin gleich.
Denn dies ist die Maat – Wahrheit, Ehrlichkeit,
sowie selbstloses Tun und Handeln!“
Grabinschrift der Nefertari (12. Jahrh. v.u.Z.)
Würdest hunderttausend Bücher du studieren,
wisse eins: zum Liebsten wird dich das nicht führen!
der Seele Frohsinn hängt nicht ab von Rosen und vom Grün.
Dort, wo ein Herz sich aufgetan, ist ein Garten voller Blühn!
Genießen wir, was uns beschert,
wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.
Wende dich ab von den Sorgen, überlass die Dinge dem Schicksal,
freu dich des Guten, das heute dir lacht,
und vergiss darüber alles Vergangene.
Denn der Schlüssel zur ewigen Jugend, ist die Fähigkeit,
das Schöne zu sehen. Nur wer diese Fähigkeit besitzt,
wird niemals alt.
Quelle: Weisheit aus dem Orient
Die Tänzerin
An den Hof des Fürsten Birkasha kam einst eine Tänzerin, von Musikanten begleitet. Sie erhielt die Erlaubnis auftreten zu dürfen. Den Flammentanz tanzte sie, und den Tanz der Schwerter und Säbel. Sie tanzte den Sternentanz und den Tanz des Universums. Und schließlich tanzte sie den Tanz der Blumen im Wind. Danach stand sie vor dem Thron des Fürsten und verneigte sich. Der Fürst bat sie näher zu treten, und er sprach zu ihr: „Schönes Kind, Du Tochter von Anmut und Wonne, woher stammt Deine Kunst? Wie kommt es, das alle Kräfte der Natur in Deine Bewegungen und in Deine Lieder fließen?“ Wieder verneigte sich die Tänzerin vor dem Fürsten und antwortete: „Mächtiger und gütiger Herrscher, ich kenne die Antworten auf Deine Fragen nicht, ich weiß nur dies: des Philosophen Seele wohnt in seinem Haupt, die des Dichters in seinem Herzen, die Seele des Sängers hält sich irgendwo in seiner Kehle auf, doch der Tänzerin Seele fließt in ihrem ganzen Körper!“
Khalil Gibran (1920)
Oh, du Jasminblüte und deine erdhafte Harmonie,
deine Hüfte kreisen und es vibrieren deine Schultern
und deine Hände erinnern an die Flügel von Vögeln.
Tanze und drehe dich, von einem Stern zum anderen,
von meinem Augapfel bis hin zur Sonne.
Der Nabel deines mit Blumen umkränzten Bauches ist das Zentrum des Universums.
Trunken um deinen Bauch gaukeln die Sterne,
der Mond tanzt und lacht auf den Bergen,
und deine Haare wehen im würzigen Wind.
Jedes Mal, wenn deine Hüften schwingen,
verlängert sich mein Leben um tausend Jahre.
Jedes Mal, wenn deine Hüften pendeln,
tanzen tausend Kinder mit dir den Reigen.
Bei jeder Drehung fliegen Blütenblätter ins All,
und verwandeln sich in Kinder, deren jauchzende Schreie den Himmel erfüllen.
Altes arabisches Gedicht
Lächeln in Deinem Gesicht
Für unsere Freundschaft, für Freundschaft auf längere Sicht,
Dich zu malen, nein zu malen nur in meinem Gedicht.
Nun 1001 Farben bereits miteinander durchmischt.
Oh wie wunderschön Dein honigsüßes Lächeln in Deinem Gesicht!
Rosenrote Lippen, juwelenweiße Zähne, strahlendes Licht.
Zärtliche, warme Augen und so stechend, dass mein Herz bald bricht.
Mustapha El Oueslati
Die wunderschöne Tänzerin
Du wunderschöne, zauberhafte und tolle Tänzerin,
Lüfte und Düfte von Jasmin und auch von Rosmarin!
Du Tänzerin mit lächelndem und lachendem Gesicht,
tausend- und einmal bist Du, nur Du, in meinem Gedicht.
Feuriges Blut, aber auch heiße und strahlende Sonne,
Freude der Liebe und auch eine entzückende Wonne,
Federweiche Haut und zärtliche, sehr warme Augen.
Frieden im Herzen, in Freiheit fliegende weiße Tauben.
Mustapha El Oueslati
Harem Tänzerinnen
Schwarze Augen wie die Nacht, mit buntem Kostüm, was für eine Pracht.
Weiße Zähne, wie Perlen wenn sie lacht, mein schlafendes Herzchen wurde erwacht.
Lange Haare baumelten auf die Brüste, Zöpfe aus Seide,
verdrehten die Männerköpfe und ließen ihre Herzen leide`.
Korallenrote Lippen, fangen einst Feuerglut. Ich verlor die richtigen Worte, ich verlor den Mut.
Runde Brüste, Sehnsucht nach Zärtlichkeit, Sehnsucht nach Liebe, süße Träume in Ewigkeit.
Tanzende Körper, hin und her wiegende Hüften, schwebende bunte Röcke,
herrliche Düfte lüften.
Ein Gesicht voller Juwelen und nun kann ich doch wählen?
Sie entriß mein schwaches Herz aus mir,
wie verhext meine Gedanken sind Tag und Nacht bei ihr.
Ein Gotteswunder, Vollkommenheit, was Gott schuf.
Wie besessen schickte ich der Schönen meinen Hilferuf.
Strahlende Aura und warme Energie, erotisch und Schönheit voller Magie.
Auf meine, entschieden schrieb ich nur die eine, jedoch nun rief mich eine Stimme:
Sie ist des Mannes seine!
Einsam und ledig am Ende, ich, nur ich allein geblieben, aber glücklich,
darf ich sie in meinem Herzen weiter lieben.
Mustapha El Oueslati
Die anderen Brücken
Du hast einen schönen Beruf,
sagte das Kind zum alten Brückenbauer,
es muss schwer sein, Brücken zu bauen.
Wenn man es gelernt hat, ist es leicht,
sagte der alte Brückenbauer, es ist leicht,
Brücken aus Beton und Stahl zu bauen.
Die anderen Brücken sind viel schwieriger,
sagte er, die baue ich in meinen Träumen.
Welche anderen Brücken? fragte das Kind.
Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an.
Er wusste nicht, ob er es verstehen würde.
Dann sagte er:
Ich möchte eine Brücke bauen
Von der Gegenwart in die Zukunft.
Ich möchte eine Brücke bauen
von einem zum anderen Menschen,
von der Dunkelheit in das Licht,
von der Traurigkeit zur Freude.
Ich möchte eine Brücke bauen
von der Zeit in die Ewigkeit,
über alles Vergängliche hinweg.
Das Kind hatte aufmerksam zugehört.
Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber,
dass der alte Brückenbauer traurig war.
Weil das Kind ihn wieder froh machen wollte,
sagte es: Ich schenke Dir meine Brücke.
Und das Kind malte für den Brückenbauer,
einen bunten Regenbogen.
Silvia Hagel

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